Amtshelfer

Maßnahmen zur Vorbeugung gegen Gewalt an älteren Menschen

Die meisten älteren Menschen reden nicht über die ihnen gegenüber angewendete Gewalt. Insbesondere ältere Frauen sind oft emotional und ökonomisch abhängig, haben immer noch geschlechtsspezifische Rollenbilder, glauben, dass "niemand etwas unternehmen kann", und schämen sich über ihre Opferrolle.

Gewalthandlungen an älteren Menschen dürfen jedoch keine "normalen", "alltäglichen" und "üblichen" Vorkommnisse sein. Es braucht Ansätze und Bestrebungen auf allen Ebenen, um Änderungen zu erreichen.

Damit ältere Menschen, die Gewalt erleiden, mit ihren vielfältigen Problemen gehört werden und fachkundige Unterstützung erhalten, wurde im Auftrag des Sozialministeriums bei Pro Senectute Österreich das österreichweite "Beratungstelefon" eingerichtet. Diese Ansprechstelle bietet persönliche, vertrauliche und kostenlose Beratung für Menschen, die selbst Gewalt erfahren, für Personen, die Gewalthandlungen an älteren Menschen beobachten, aber auch für Betreuungspersonen, die befürchten, bei der Betreuung und Pflege selbst Gewalt anzuwenden.

Das Beratungstelefon ist unter 0699/11200099 erreichbar.

Nähere Auskünfte erhalten Sie beim Verein Pro Senectute Österreich (E-Mail-Adresse: buero@prosenectute.at).

TIPP

Informationen zum Thema "Sicherheit für Senioren" finden sich ebenfalls auf HELP.gv.at.

Stand: 01.01.2017
Hinweis
Abgenommen durch:
Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Transparente Grafik zwecks Webanalyse

Quelle: HELP.gv.at

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